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  • Preisträger

    Ronald Kiss
    Deutscher Kampfkunstpreis 2015

    Nur wenige Träger wichtiger BAE-Funktionen erfüllen diese Funktion buchstäblich jahrzehntelang. Bei Ronald Kiss ist das der Fall: Als Präsident der BAE-Sektion Österreich hat er die Ausbildung der österreichischen Mitglieder in ATK-SV, Survival und Kung-Fu vorangetrieben und neue Danträger hervorgebracht. Seit fast 40 Jahren ist Ronald Kiss Mitglied der BAE, dabei mittlerweile Träger des 5. Dan in der ATK-SV, des 2. Toan Kung-Fu und der 2000 “N”-Stunden, und Leiter des ATK-Team Austria in Wien. Dort hat er mit seinen Schülern und Trainern neben vielen austriaSeminaren in Survival und Budo auch das 2. ATK worldSeminar ausgerichtet, war aber auch auf den großen internationalen Seminaren in Deutschland stets mit seiner profunden Selbstverteidigungserfahrung und seinem Wissen dabei. Der Kampfkunstpreis 2015 ist nicht nur eine Würdigung seiner Arbeit als Dojoleiter oder hochqualifizierter Lehrer, sondern auch ein Dank für fast 40 Jahre Tätigkeit als “ATK-Botschafter” in Österreich.

    Frank Belder / Self Defense & Survival Club Berlin
    Dojo des Jahres 2015

    Große Fußstapfen sind immer schwer zu füllen. Das merkte auch Frank Belder, als er in Berlin nach und nach in die großmeisterlichen Spuren von Hans-Joachim Möller trat. Sein Werdegang ist ein Beispiel dafür, wie man als Lehrer und Dojoleiter trotz anfänglicher Rückschläge seinen Weg gehen und Erfolg haben kann. Diesen Erfolg beweist Frank Belder nicht nur durch seinen ATK-, Jiu-Jitsu- und Kickboxunterricht an vier Berliner Standorten, sondern auch durch Kooperationen mit Sport-, Urlaubs- und Bildungsanbietern sowie durch seine Tätigkeit als Fachwart und seine denkwürdige Eventorganisation. Zum Einen ist das “Budocamp am Werbellinsee” ein fester Spätsommertermin geworden, zum anderen erfreut sich das Seminar “ATK Spezial”, das er zusammen mit Großmeister Hans-Joachim Möller jährlich anbietet, wachsender Beliebtheit durch sein ungewöhnliches Konzept und seine hochengagierten Referenten. Passenderweise organisiert der Self Defense & Survival Club gerade im Jahr 2015 die erste EDC-Gala in Berlin. So wird zum ersten Mal eine Verleihung des Dojopreises ausgerechnet an den Ausrichter der Verleihungsveranstaltung gehen. Ein schönes Symbol, dass Frank Belder seinen Weg gemacht hat und damit sicher noch lange nicht am Ende ist.

    Sascha Brückner
    Horst-Weiland-Preis 2015

    Mehrdisziplinarität ist eine der Voraussetzungen für den Horst-Weiland-Preis, der jungen BAE-Meistern verliehen wird. Der Wilhelmshavener Sascha Brückner setzt seinen Schwerpunkt, seit sein Budoweg vor 25 Jahren begann, klar auf Jiu-Jitsu. Als Wettkämpfer, Trainer, Kinder- und Jugendwart und schließlich als Seminarleiter in allen Landesgruppen hat er seine Laufbahn in der japanischen Kampfkunst gestaltet. Aber seine Aufmerksamkeit blieb nicht auf Jiu-Jitsu beschränkt. Als Grüngurt im ATK und vor allem Braungurt im Ajukate hat er sein interdisziplinäres Denken im Sinne Horst Weilands unter Beweis gestellt. Für den Großmeister waren gerade ATK, Ajukate und Jiu-Jitsu drei Disziplinen, die sich in der Selbstverteidigung hervorragend ergänzten. Er empfahl den ATK-Sportlern, im Jiu-Jitsu-Wettkampf das Gefühl für spontane Reaktionen am Gegner zu trainieren, und den Jiu-Jitsu-Sportlern, ihr SV-Wissen um die Kraft des ATK-Nervendrucks zu bereichern. Beide Wege sowie die große Allkampfperspektive im Ajukate finden in Sascha Brückners Ausbildung ihren Ausdruck. Mit dem Horst-Weiland-Preis bestätigt die Jury seinen Weg und hofft auf dessen weiterhin vielseitige Fortsetzung.