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  • Preisträger

    Uwe Johannsen
    Deutscher Kampfkunstpreis 2016

    Viele Meister erfüllen sich den Traum von der eigenen Sportschule. Aber kaum jemand kann diesen Traum mit so viel anhaltendem Erfolg verwirklichen wie Uwe Johannsen. Der Kung-Fu-, ATK- und Kickboxmeister leitet seine Sportschule Asiatic seit mehr als 20 Jahren und ist als Experte in Sachen Budo-Unternehmertum bekannt und gefragt – ein Erfolg, der ihn bereits zur Auszeichnung „Dojo des Jahres“ verholfen hat.

    Aber da ist noch mehr. Unter den Sportschulleitern gibt es meist herausragende Unternehmer oder herausragende Sportler – Uwe Johannsen ist beides. Nach einer erfolgreichen Laufbahn als Kickbox-Kämpfer und Kung-Fu-Formenläufer mit vielen Meisterschaftstiteln gibt der charismatische Meister im Asiatic Baiersbronn sein Wissen und Können auf der Matte zum Besten. Im schulinternen Betrieb wird er dabei mittlerweile von vielen Trainern unterstützt, aber auf nationaler und internationaler Ebene bleibt er als Seminarleiter unverzichtbar. Vielleicht ist es gerade die ungewöhnliche Kombination aus dem traditionellen Kung-Fu, dem modernen Kickboxen und der realistischen ATK-SV, die seinen persönlichen Stil so einzigartig macht. Aus dem Kung-Fu hat er Beweglichkeit und Flexibilität mitgebracht, aus dem Kickboxen Kontakt- und Reaktionsstärke und aus der ATK-SV Realitätsbezug und Kompromisslosigkeit. Diese Eigenschaften passen dabei nicht nur auf die Sportarten, sondern auch auf Uwe Johannsen selbst – und vielleicht erklärt sich damit auch, warum er als Sportler, Lehrer und Unternehmer so erfolgreich ist.

    Andreas Tiefengraber / Gendai Budo Neckarhausen
    Dojo des Jahres 2016

    Seit 2001 führt Andreas Tiefengraber das Gendai Budo Neckarhausen und macht dem Ursprung des japanischen Namens alle Ehre. Denn „Gendai Budo“ bedeutet „modernes Budo“, und genau das ist der Weg des Neckarhausener Dojos. Mit dem klassischen Jiu-Jitsu und der innovativen ATK-SV treffen sich hier zwei Disziplinen, die Tradition und Moderne verbinden und auch in der Person des Dojoleiters (5. Dan ATK-SV, 2. Dan Jiu-Jitsu) zusammenkommen. Das eingespielte Team des Gendai Budo versteht es dabei nicht nur, die eigenen Reihen um erfolgreiche Wettkämpfer und neue Meister zu erweitern, sondern ist auch immer wieder Ausrichter für große nationale und internationale Veranstaltungen, wie zuletzt das Horst-Weiland-Seminar 2015. Und wenn nicht gerade die Welt zu Gast ist im Gendai Budo, dann fährt das Gendai Budo in die Welt – und hilft beispielsweise mit großem persönlichen Einsatz beim Aufbau der ATK-Landessektion Schweiz. Diese beeindruckende Gesamtleistung macht Andreas Tiefengraber und sein Team zu einem überfälligen „Dojo des Jahres“!

    Amelie Klinger
    Horst-Weiland-Preis 2016

    Als 10-Jährige hat Amelie Klinger im Budo-Gym Augsburg das ASD-Karate für sich entdeckt, ebenso wie Jiu-Jitsu und Survival. Sie hat bei Meister Axel Schultz-Gora stehen, gehen, blocken, schlagen und treten gelernt, aber vor allem auch Budo leben und lehren. Heute, nach zwei herausragenden Danprüfungen und unzähligen aktiven Trainingsstunden in ihrem und in anderen Dojos, unterrichtet sie Jugendliche und Erwachsene sowohl in Augsburg als auch auf auswärtigen Seminaren. Ihre Ruhe und Reife beim Training bereichert sie durch eine Heiterkeit, die sich auch auf ihr Umfeld überträgt. Aber Amelie Klingers Unterricht ist mehr als „Gute-Laune-Training“. Was sie selbst zu einer exakten Technikerin mit großem Budo-Ausdruck gemacht hat, gibt sie auch an ihre Schüler weiter: Die perfekte Kombination aus Leichtigkeit und Disziplin, aus Heiterkeit und Ernst. Kaum eine Unterrichtseinstellung hätte mehr in Horst Weilands Sinne sein können.